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Fundorte

Wo steckt Asbest im Haus?

Kurz gesagt: Asbest steckt zum Beispiel in Fliesenkleber, Bodenbelägen, Putz, Wellplatten und Leichtbauplatten. Der BAG-Flyer nennt vor allem Gebäude, die in den 1950er bis 1970er Jahren erstellt oder renoviert wurden. Ob ein Material wirklich Asbest enthält, zeigt erst das Labor.

Alte Wellplatten auf einem Dach, nah aufgenommen
Beispiel: alte Wellplatten. Ob Asbest enthalten ist, zeigt nur das Labor. Foto: Harald Weber (user Hawedi, harald-weber.info), CC BY-SA 3.0

Häufige Materialien

Asbestverdächtig, aber nicht in jedem Fall asbesthaltig (BAG, Suva)
BereichBeispiele
Dach und FassadeDach- und Fassadenschiefer, grossformatige Platten, Wellplatten
GartenBlumenkisten, Gartenmöbel, Velounterstände
BodenBodenbelagsplatten aus PVC, Bodenbelagsbahnen, dreischichtige Boden- und Wandbelagsbahnen
Bad und KücheFliesenkleber
Wände und DeckenPutz, Spritzbeläge, Akustikplatten, Leichtbauplatten als Brandschutz
TechnikMörtel bei Rohrisolationen, Elektrotableaus, Brandabschottungen, Schnüre, Matten, Kissen
FensterAsbestpappe, z. B. unter Fensterbrettern

Fest gebunden oder schwach gebunden

Das BAG unterscheidet Produkte, in denen die Fasern fest gebunden sind, und solche mit schwach gebundenen Fasern. Laut Flyer besteht bei fest gebundenen Produkten ohne Beschädigung keine unmittelbare Gefährdung, beim Bohren oder Schleifen aber schon. Bei anderen Produkten wie Leichtbauplatten oder Spritzasbest können schon Vibrationen Fasern freisetzen.

Warum Hinschauen nicht reicht

Die Suva schreibt: Ob ein Material Asbest enthält, lässt sich nicht mit blossem Auge feststellen. Darum ist diese Liste nur eine Hilfe, um Fragen zu stellen, keine Diagnose.

Quellen

Abgerufen am 4. November 2026. Keine Rechtsberatung, verbindlich sind die genannten Stellen.

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